Werkstattwagen Test & Vergleich

Egal ob Hobby-Schrauber, Heimwerker oder Profi – mit einem Werkstattwagen hat man die wichtigsten Werkzeuge immer am Ort des Geschehens.

Unsere Website werkstattwagen-tests.de soll dir beim Finden des richtigen Werkstattwagens helfen. Zahlreiche Produktvorstellungen von beliebten Werkstattwagen (leer oder bestückt), aktuelle Bestseller-Listen, unser umfassender Werkstattwagen-Vergleich sowie zahlreiche Infos und Tipps unterstützen dich bei deiner Auswahl.

 

Werkstattwagen bestückt

Du bist auf der Suche nach einem Werkzeugkoffer mit Werkzeug? Dann schau dir unsere Produktvorstellungen von bestüchten Werkstattwagen einmal an.

Werkstattwagen leer

Wenn du bereits Werkzeuge, wie Akkuschrauber, hast, dann ist in der Regel ein leerer Werkstattwagen die bessere Wahl. Hier gelangst du zu den beliebten, leeren Werkstattwagen.

Vergleich

Was hat/kann Werkstattwagen A, was Werkstattwagen B nicht hat/kann? Mit unserem Vergleich möchten wir dir einen Überblick aus der Vogelperspektive geben.

Bestseller & Top10

Ein Blick auf die aktuellen Werkstattwagen-Bestseller gibt eine schöne Übersicht über beliebte Modelle. Hier sind auch die Top10-Werkzeugwagen hilfreich.

Was ist ein Werkstattwagen und wozu braucht man diesen?

Ein Werkstattwagen (oder auch Werkzeugwagen) ist letztendlich nichts anderes, als ein großer Werkzeugkoffer mit Rollen. Er dient zur Aufbewahrung der wichtigsten und am häufigsten benötigten Werkzeuge.

In aller Regel besteht ein Werkstattwagen aus einem großen Stahlkorpus, in den verschiedene Schubladen eingebaut sind. Aber auch andere Materialen sind möglich, wie z.B. Kunststoff oder Holz.

So gut wie immer befinden sich unten am Werkstattwagen 4 Räder (arretierbar), so dass er sehr leicht in der Werkstatt hin und her bewegt werden kann.

In den Schubfächern befinden sich auch im Normalfall Einlagen oder Kunststoff-Mulden (ähnlich wie beim Besteckkasten in der heimischen Küche), die das entsprechende Werkzeug perfekt aufnehmen. Es kann also nichts hin und her rutschen, was natürlich der Ordnung dient.

Sind keine Kunststoff-Mulden vorhanden, werden aber alternativ in aller Regel sogenannte Antirutsch-Einlagen mitgeliefert.

Oben befindet sich zudem auch immer eine Ablagefläche, auf der das gerade verwendete Werkzeug übersichtlich abgelegt werden kann.

Was bringt ein Werkstattwagen?

Ein Werkstattwagen bringt ganz klar Ordnung in die Werkstatt. Alles (oft) benötigte Werkzeug befindet sich an einem Ort. Nichts ist schlimmer, als ewig nach dem richtigen Werkzeug zu suchen… Ich glaube, dass kennt ein jeder von uns. 🙂

Außerdem kann man den Werkstattwagen genau dort positionieren, wo es für einen am bequemsten ist. Schraubt man am Auto, kann man ihn genau daneben hinstellen und erspart sich somit ständiges hin und her laufen.

Natürlich kann man sein Werkzeug auch an einer Werkzeugwand etc. platzieren. Nur ist man dann etwas weniger flexibel. Benötigt man beim Arbeiten keine Flexibilität was den Standort des Werkzeuges anbelangt, ist das natürlich auch vollkommen in Ordnung.

Ein weiterer Vorteil ist die Verschließbarkeit, die die meisten Werkstattwagen mitbringen. So kann verhindert werden, dass Kinder oder Fremde darauf Zugriff haben und sich verletzen etc.

Was sollte enthalten sein?

Grundsätzlich sind Werkstattwagen leer oder gefüllt erhältlich. Kauft man sich einen leeren, kann man ihn genau auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen und ihn demnach ausstatten.

Entscheidet man sich jedoch für einen Wagen mit Werkzeug, sollten die folgenden Werkzeuge enthalten sein (je nach Werkstattwagen und Bedürfnissen natürlich unterschiedlich):

  • Schraubendreher-Set
  • Hammer
  • Verschiedene Zangen
  • Gabel- Ringschlüssel-Set
  • Bandmaß und Schiebelehre
  • Drahtbürste
  • Kleine Säge
  • Steckschlüsselset und Umschaltknarren
  • Bit-Set

 

Werkstattwagen Vergleich

Was hat Werkstattwagen A zu bieten, was Werkstattwagen B nicht zu bieten hat? In unserem Werkstattwagen-Vergleich möchten wir dir einen Überblick über die verschiedenen Features und Funktionen geben. So kannst du am besten entscheiden, welcher Werkstattwagen der Richtige ist.

Bestückte Werkstattwagen

Nachfolgend werden Werkstattwagen mit Werkzeug miteinander verglichen.

Leere Werkstattwagen

Und hier noch beliebte leere Werkstattwagen, die sich in unserem Vergleich gegenüberstehen:

Dein individueller Vergleich

Wenn du selbst einen Vergleich starten möchtest, dann kannst du das hier gern machen. Suche dir einfach 2 Werkstattwagen deiner engeren Auswahl aus und klicke auf „vergleichen“.

Über unseren Werkstattwagen Vergleich

[row][col class=“col-sm-3″]Egal ob Heimwerker, Hobby-Schrauber oder Profi – die Auswahl des Werkstattwagens fällt in den seltensten Fällen leicht. An dieser Stelle soll dir unsere Werlkstattwagen Vergleich etwas unter die Arme greifen.[/col][col class=“col-sm-3″]Nutze dafür einfach unsere fertigen Tabellen, die beliebte Werkstattwagen miteinander vergleichen. So sieht man sehr gut, wie sie sich in Bezug auf die Größe, das Gewicht, die Bewertungen und den Preis unterscheiden.[/col][col class=“col-sm-3″]Alternativ kannst du natürlich auch deinen individuellen Vergleich starten. Wähle bei „Dein individueller Werkstattwagen Vergleich“ einfach 2 deiner Favoriten aus und klicke auf „Vergleichen“. Sie werden im Anschluss ebenfalls gegenübergestellt.[/col][col class=“col-sm-3″]Im Anschluss kannst du dann auch mehrere deiner Favoriten miteinander vergleichen (bis zu 4 Stück). Hinweis: Unser Werkstattwagen Vergleich wird kontinuierlich erweitert und es kommen regelmäßig neue Werkstattwagen-Modelle hinzu.[/col][/row]

Fazit

Ein Werkstattwagen ist ein treuer Begleiter für Heimwerker und Profi in der Werkstatt oder Garage. Er erleichtert die Arbeit enorm, da alles benötigte Werkzeug sehr einfach an den Ort des Geschehens gerollt werden kann. Es befindet sich also alles vor Ort und mühseliges Hin- und Herlaufen (uns Suchen) entfällt.

Natürlich dient ein Werkstattwagen auch der Ordnung und somit meist auch einem schnellen Arbeitsfortschritt.

4 Tipps zum Kauf (d)eines Werkstattwagens

Wie bei jedem neuen Produkt, das man sich zulegt, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken darüber machen, um einen Fehlkauf zu vermeiden. So natürlich auch beim Werkzeugwagen:

1. Privat oder Gewerblich?

Ganz zu Beginn sollte man natürlich unterscheiden, für welchen Zweck man den Werkzeugwagen benötigen wird. Setzt man ihn z.B. privat zu Hause ein, ist er in aller Regel nicht solchen Belastungen ausgesetzt, wie bei einer gewerlichen Nutzung.

Selbstverständlich macht sich dies auch beim Preis bemerkbar. So ist es nicht zwingend nötig, dass ein Hobby-Schrauber mehrere 1.000 Euro für seinen Wagen ausgibt. Hier genügt in aller Regel einer für 200 – 600 (je nachdem ob leer oder gefüllt).

2. Leer oder bestückt?

Wobei wir beim 2. Punkt wären: Möchte man sich komplett neu ausstatten (also auch mit Werkzeugen), ist der Kauf eines Komplett-Sets in aller Regel zu empfehlen, da man so bares Geld sparen kann.

Verfügt man hingegen bereits über viele Werkzeuge und sucht für diese lediglich noch einen passenden Ort zum Aufbewahren, fährt man mit einem leeren Werkzeugwagen natürlich besser.

3. Simpel oder komfortabel?

Wie viel Komfort ist dir wichtig? Dies macht meist einen großen Unterschied beim Preis. Man sollte sich vorher also gut überlegen, mit welchen Features und Funktionen der Werkzeugwagen ausgestattet sein sollte.

Z.B. Zentralverriegelung, Schubladen einzeln abschließbar, Einlagen (Gummimatten, Schaumstoffeinlagen oder Trennbleche), Ablagefläche, Zubehör (Werkzeug-Halter, Dosenhalter, Papierrollen-Halter, etc.).

4. Groß oder klein?

Last but not least sei noch die Größe erwähnt. Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass der Werkstatwagen eigentlich nie zu groß sein kann, 🙂 da der Werkzeug-Umfang im Laufe der Zeit stetig wächst. Wenn der Platz zur Verfügung steht, raten wir dir daher ein etwas größeres Modell zu kaufen, das noch etwas Platz für weitere Werkzeuge bietet.

Hier sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass mit Zunahme der Größe auch das Gewicht zunimmt. In punkto Flexibilität (Transport von Werkstattatt A nach Werkstatt B) muss man bei einem XXL Werkstattwagen dann allerdings kleine Abstriche in Kauf nehmen.

Werkstattwagen Hersteller und Marken

Es gibt eine ganze Reihe an Werkstattwagen-Herstellern und Marken. Hier einmal eine kleine Auflistung der Bekanntesten zur Übersicht:

  • Hazet – www.hazet.de
  • Brüder Mannesmann – www.br-mannesmann.de
  • Würth – eshop.wuerth.de
  • Snap-On – www.snapon.de
  • Stahlwille – www.stahlwille.de
  • Benson Tools – www.bensontools.eu
  • Güde – www.guede.com
  • Einhell – www.einhell.de

Hinweis: Die obige Liste wird regelmäßig aktualisiert, stellt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar.

7 Tipps zum Kauf (d)eines Werkstattwagens

Vor dem Kauf des Werkstattwagens sollte man sich dazu natürlich ein paar Gedanken machen. Schließlich möchte man einen Fehlkauf, Retouren, unnütz investierte Zeit und Nerven vermeiden.

Im Folgenden findest du unsere 7 Tipps, die dir bei der Auswahl des „richtigen“ Werkstattwagens helfen sollen.

Unsere 7 Kauftipps für (d)einen Werkstattwagen

Auf geht’s: Beachtest du folgende 7 Tipps, bist du schon einmal einen großen Schritt von einem Fehlkauf entfernt. Manche Punkte erscheinen elementar. Wir haben sie der Vollständigkeit halber aber mit aufgeführt:

1. Entscheide, ob leer oder bestückt

Werkstattwagen sind sowohl mit, als auch ohne Werkzeug erhältlich. Entscheidet man sich für ein Komplett-Set (also mit Werkzeug), braucht man sich um die Werkzeuge keine großen Gedanken machen. Meist befinden sich Werkzeuge, die zur „Grundausstattung“ gehören, mit im Wagen. Vom Preis her kommt man bei einem Komplett-Set in der Regel auch etwas günstiger, als wenn man das Werkzeug dann einzeln kaufen würde.

Wer hingegen sehr speziellen Werkzeug benötigt, oder schon viele Werkzeuge besitzt, sollte sich ruhig mit dem Gedanken beschäftigen, einen leeren Werkstattwagen zu kaufen. Diesen kann man dann wunderbar an seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen.

2. Achte auf die „richtige“ Größe

Von kleinen 5-Fächer-Werkstattwagen bis hin zu den großen XXL-Modellen mit Parallelfächern, gibt es heute alles. Klar, ist die Größe nicht alles, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nie zu viel Platz im Werkstattwagen gibt. Im Laufe der Jahre wächst meist auch kontinuierlich die Anzahl der Werkzeuge. Diese wollen dann irgendwo/ordentlich verstaut werden.

Die andere Seite der Medaille bei einem recht großen Werkstattwagen ist natürlich die Flexibilität, die darunter leidet. So ist es nicht ganz einfach, einen 150 kg Wagen von Werkstatt A nach Werkstatt B zu transportieren. Bleibt der Wagen hingegen immer in der gleichen Werkstatt/Garage, spricht aber nichts dagegen.

3. Achte auf Qualität, nicht nur auf den Preis

Die Schnäppchen-Jagd kennt sicher ein Jeder von uns. Doch sollte man sich beim Kauf bewusst sein, dass der Preis auf keinen Fall alles ist. Nichts ist schlimmer, sich nach dem Kauf über die unzureichende Qualität von Werkstattwagen und/oder Werkzeug zu ärgern.

Achte also auf eine ausreichend gute Qualität. Hände weg von Trompetenblech. Hände weg von kleinen Rädern etc. günstiger . Frag den Händler, recherchiere im Internet und lies dir ein paar Produktbewertungen durch. Das kann nie schaden.

4. Entscheide, ob Heimwerker oder Profi

Ähnlich wie Punkt 3 ist auch Punkt 4. Es besteht nämlich ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen der Qualität (und dem Preis) bei Werkstattwagen, die sich vorrangig an den Heimwerker (private Nutzung) und an den Profi (gewerbliche Nutzung) richten.

Ein Heimwerker muss also nicht zwingend 1.000 oder 2.000 Euro für einen guten Werkstattwagen ausgeben. In der Regel wird auch mit einem bestückten Modell für ca. 300 – 600 Euro viel und lange Freude damit haben.

Ein Profi, der seinen Werkstattwagen hingegen dem harten Dauereinsatz (und Road-Einsatz) aussetzt, sollte hingegen auf eine hohe Qualität, gute Verarbeitung und Langlebigkeit achten. Ein günstiger bzw. hoher Preis, muss ja schließlich irgendwo herkommen.

5. Achte auf verschieden große Schubfächer

Wichtig ist auch, dass der Werkstattwagen verschieden große/hohe Schubfächer hat. So sollten sich oben sehr flache und umso weiter man nach unten kommt, immer größere/höhere Schubfächer befinden. Das hat sich in der Praxis einfach bewährt.

Die Schubfächer sollten in jedem Fall auch kugelgelagert sein. Nur so kann eine gewisse Lebensdauer gewährleistet sein.

6. Achte auf eine hohe max. Belastbarkeit

Werkzeug wiegt sehr schnell sehr viel. Achte beim Kauf also auf eine hohe max. Belastbarkeit des Wagens. Dadurch befinden sich am Wagen auch gleichzeitig entsprechende Räder/Rollen, die für eine hohe Belastbarkeit konzipiert wurden.

Auch die Schubfächer (Kugellagerung) sind dann nicht gleich an der Belastungsgrenze und der Wagen an sich. Wenn du mit deinem Auto ständig Vollgas fahren würdest, würde es natürlich auch nicht lange halten.

7. Achte auf die Verschließbarkeit

Wenn der Werkstattwagen verschließbar ist, ist das in aller Regel ein Vorteil. Externe oder Kinder haben so keinen Zugriff. Gerade bei Kindern kann man so die Verletzungsgefahr verringern.

Meist hat man eine „Zentralverrieglung“. Man schließt also mit einem Schloss und Schlüssel alle Fächer gleichzeitig zu.

 

Fazit

Einen Werkstattwagen zu kaufen stellt heute kein Problem mehr dar. Vor dem Kauf sollte man sich jedoch ein paar Gedanken dazu machen, um eine Fehlkauf zu vermeiden.

Unsere obigen 7 Tipps sollen genau das tun und für eine lange Freundschaft zwischen dir und deinem Werkzeugwagen sorgen. 🙂

Wo Werkstattwagen kaufen? Baumarkt, Fachhändler, Second-Hand oder Online-Shop?

Einen guten Werkstattwagen zu kaufen, sollte heute eigentlich kein Problem darstellen. Schließlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Doch genau diese Möglichkeiten haben all ihre Vor- und Nachteile.

Im folgenden Artikel schauen wir uns einmal an, wo man seinen Werkstattwagen kaufen könnte und beleuchten gleichzeitig die Vor- und Nachteile. Dabei gehen wir auch Kriterien wie Qualität, Beratung, Produktauswahl und den Preis genau ein.

Werkstattwagen kaufen – Was beachten?

Egal wo man heute hinschaut – die Produktauswahl ist riesengroß.

So auch bei den Werkstattwagen. Einerseits ist diese Vielfalt zwar sehr schön, da man so seinen Werkstattwagen perfekt an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen kann. Andererseits ist die große Auswahl an verschiedenen Modellen, Herstellern, Größen, Ausführungen etc. auch etwas belastend, da man schlichtweg überfordert ist.

Dieser Artikel soll dir daher bei der Auswahl des „richtigen“ Werkstattwagens helfen und dir durch die folgenden 6 Fragestellungen unter die Arme greifen.

Den „richtigen“ Werkstattwagen kaufen

Im Folgenden findest du 6 Fragestellungen, die du dir vor dem Kauf eines Werkstattwagens stellen solltest, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

  • Leer oder mit Werkzeug?
    Zunächst einmal gilt es zu entscheiden, ob du einen leeren Werkstattwagen oder einen mit Werkzeug kaufen möchtest. Entscheidest du dich für ein Komplett-Set, hast du den Vorteil, dass du dir um die Details der einzelnen Werkzeuge keine Gedanken machen musst. Meist sind alle Werkzeuge die zur Grundausstattung gehören enthalten und man kommt in der Regel auch etwas günstiger weg. Möchtest du den Wagen sehr individuell ausstatten (weil du ihn für eine besondere Art Arbeite benötigt, oder weil du schon Einiges an Werkzeug da hast), empfiehlt sich ein leeres Modell. Dieses kannst du dann so bestücken, wie es für dich am idealsten ist.
  • Für welchen Zweck?
    Die gängigste Form von Werkstattwagen sind die KFZ-Modelle. Sie eignen sich aber natürlich auch für viele andere Arbeiten. Es gibt jedoch noch ein paar andere Modelle, wie z.B. spezielle Werkstattwagen für Lackierer, Tischler oder Elektriker. Je nachdem für welchen Zweck du deinen Werkstattwagen verwenden möchtest, ist natürlich auch das Werkzeug ein anderes. Bei den meisten Komplett-Sets handelt es sich aber um Universal-Werkstattwagen, die mit der Grundausstattung an Werkzeugen bestückt sind. Sie eignen sich somit für eine Vielzahl an Arbeiten.
  • Wie groß soll/darf er sein?
    5 Fächer, 6 Fächer, 7 Fächer? Oder mehr? 168-teilig? 596-teilig oder 1121-teilig? Das hängt natürlich wieder von den eigenen Bedürfnissen und Vorhaben ab. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass ein Werkstattwagen eigentlich nie groß genug sein kann. Mit Zunahme der Zeit wächst auch immer die Anzahl der Werkzeuge. Klar, die wollen irgendwo verstaut sein. Bedenken sollte man jedoch, dass man mit Zunahme der Größe auch immer unflexibler wird, wenn man den Werkstattwagen einmal von Werkstatt A nach Werkstatt B bringen möchte.
  • Welcher Hersteller?
    Hier kann mich sich natürlich wieder streiten, wenn es darum geht, welcher Hersteller der Beste ist. 🙂 Meines Erachtens hat jeder sein Vor- und Nachteile. Klar, gibt es Hersteller die sich eher an Profis und andere, die sich eher an Heimwerker richten. Eine klare Abgrenzung ist hier aber sehr schwer. Wobei wir auch schon beim nächsten Punkt wären – Heimwerker oder Profi:
  • Heim- oder gewerblicher Einsatz?
    Nicht unwesentlich ist auch die Frage nach Heimwerker oder Profi. So muss ein Heimwerker, der seinen Werkstattwagen nur gelegentlich nutzt nicht 1.000 Euro oder mehr ausgeben. Genauso sollte der Profi, der den Wagen im harten Dauereinsatz hat, nicht ausschließlich auf den Preis schauen. Investiert man hingegen in Qualität und Langlebigkeit, hat man in der Regel länger etwas von dem Wagen und auch von dem Werkzeug.
  • Qualität oder Preis?
    Der letzte Punkt hängt mit dem gerade erwähnten zusammen. Beim Preis und der Qualität gibt es nämlich erhebliche Unterschiede (siehe: Was kostet ein Werkstattwagen?). Greift man etwas tiefer in die Tasche und investiert den einen oder anderen Euro mehr, ist das Werkzeug (neben der schieren Menge/Anzahl) in aller Regel auch qualitativ hochwertiger. Der Wagen ist massiver gebaut. Die Räder sind robuster und langlebiger. Ist der Preis hingegen das einige Auswahlkriterium, riskiert man auch immer einen Fehlkauf.

Fazit

Einen Werkzeugwagen zu kaufen, ist heute kein Problem mehr. Aber sich den „richtigen“ Werkstattwagen anzuschaffen, ist schon etwas schwieriger. Aufgrund der großen Auswahl ist man meist einfach überfordert.

Unsere obigen 6 Fragen sollen daher kleine Gedankenstützen sein, dich vor einem Fehlkauf zu bewahren. Und jetzt – fröhliches Einkaufen! 🙂

P.s. Eine gute Alternative zum Werkstattwagen kann auch ein klassischer Werkzeugschrank sein. Dieser ist zwar nicht mobil, doch bietet er in aller Regel deutlich mehr Platz. Auf dein-werkzeugschrank.com findest du zahlreiche Angebote und Tipps.

Wo sollte man seinen Werkstattwagen nun kaufen?

Prinzipiell gibt es 4 gängige Möglichkeiten: im Baumarkt, im Fachhändler, im Second-Hand-Shop (also einen gebrauchten Werkstattwagen) oder im Online-Shop. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Gehen wir aber auf die 4, unserer Ansicht nach, gängigsten ein:

1. Baumarkt

Wenn es um Werkzeuge und Baumaschinen im Allgemeinen geht, ist meist der nächstgelegene Baumarkt die erste Anlaufstelle. Ein Vorteil hier ist ganz klar das mittlerweile sehr gut ausgebaute „Baumarkt-Netz“. In jeder größeren Stadt gibt es einen.

Benötigt man vor dem Kauf noch eine gute Beratung, kann man hier auch gut fahren – vorausgesetzt, man landet bei einem gut ausgebildeten Mitarbeiter, der auch praktische Erfahrung und Know-How hat.

Auch der Preis spricht in aller Regel für den Baumarkt, da dieser meist verhältnismäßig günstig ist. Gleichzeitig sollte aber auch erwähnt werden, dass man beim Kauf genauestens aufpassen sollte, um kein Produkt in „Baumarkt-Qualität“ zu riskieren. Denn, nicht alles was glänzt ist Gold.

Je nach Baumarkt kann auch die Produktvielfalt etwas eingeschränkt sein, vergleicht man diese bspw. mit einem großen Online-Shop. Grundsätzlich fährt man im Baumarkt aber nicht schlecht.

2. Fachhandel

Die nächste Möglichkeit wäre der Kauf beim Fachhändler. Leider ist das „Fachhändler-Netz“ bei Weitem nicht so gut ausgebaut, wie das bei Baumärkten der Fall ist. Wer nicht gerade in einer größeren Stadt wohnt, muss in der Regel einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen.

Ein großer Vorteil ist natürlich die kompetente Beratung. In aller Regel ist diese wirklich fundiert und vor allem ehrlich. Ebenfalls spricht für einen Kauf im Fachhandel die Qualität der angebotenen Produkte. Diese ist meist sehr hochwertig und für den gewerblichen Einsatz geeignet. Somit sind die Maschinen, Werkzeuge, Arbeitskleidung etc. besonders robust, leistungsstark und langlebig.

Natürlich merkt man das auch beim Preis. Beim Fachhändler muss man in aller Regel etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer allerdings größten Wert auf Qualität legt und zudem noch eine fachkundige Beratung benötigt, ist im Fachhandel womöglich am besten aufgehoben.

3. Second-Hand (z.B. eBay)

Eine weitere Möglichkeit wäre der Kauf eines gebrauchten Werkstattwagens. Dies könnte in einem Second-Hand-Shop (sowohl offline als auch online, wie z.B. eBay) oder von einem Handwerker-Kollegen etc. passieren.

Hier sollte man aber sehr große Vorsicht walten lassen. Schließlich weiß man nie, was der Vorgänger mit dem Werkstattwagen angestellt hat…

Eine Beratung fehlt hier in der Regel ganz, es sei denn, man kauft den Werkstattwagen von einem Kollegen, Freund etc. Ein Vorteil ist hingegen allerdings, dass der Preis bei einem gebrauchten Werkstattwagen meist deutlich geringer ist, wie bei einem Neukauf (ähnlich wie beim Auto: Neu- oder Jahreswagen).

Hat man die Möglichkeit, sich vor dem Kauf voll und ganz von der Beschaffenheit des Werkstattwagens zu überzeugen, kann man so allerdings auch ein gutes Schnäppchen schlagen.

4. Online-Shop (z.B. Amazon)

Last but not least sei der Kauf im Online-Shop erwähnt. Dies ist die bequemste Variante. Zudem sprechen hier tatsächlich viele Vorteile dafür:

Zum einen hat man bei einem großen Online-Shop (z.B. Amazon) eine ebenso große Produktauswahl. In aller Regel kann da kein Baumarkt und Fachhändler mithalten. Eine Face-to-Face Beratung kann man zwar nicht in Anspruch nehmen, doch die Bewertungen von echten Kunden, sind manchmal sogar hilfreicher und ehrlicher. 🙂

Bei Amazon besteht zudem die Möglichkeit, Fragen zum jeweiligen Produkt zu stellen, die dann entweder vom Händler/Hersteller direkt oder von einem Kunden, der das Produkt bereits besitzt, beantwortet werden. So kann man die Gefahr eines Fehlkaufes schon deutlich minimieren.

Sogar der Preis spricht für den Online-Shop. Dieser ist in aller Regel günstiger, als beim Fachhändler und auch teilweise günstiger, als im Baumarkt.

Meine Erfahrung & Vorgehensweise

Mittlerweile bestelle ich fast alles bei Amazon. Sogar hochpreisige Maschinen für 1.000 Euro und mehr.

Aber: Nicht einfach wahllos. Hier gilt im Voraus ganz klar: Recherche!

Ich stöbere in Handwerker- und Heimwerker-Foren, bemühe die Suchmaschine und suche nach Testberichten, Produkt- und Preisvergleichen, stelle Fragen bei Amazon usw. – je nachdem, wie viel Beratungsbedarf meinerseits besteht und je nachdem, wie teuer die Maschine/das Werkzeug ist.

Habe ich mich dann entschieden, suche ich das Produkt bei Amazon, vergleiche noch einmal die Preise und meistens ist Amazon wirklich ungeschlagen, weshalb ich die Bestellung auch dort dann abwickle. Bisher habe ich so noch nie einen richtigen Fehlkauf hingelegt.

Was kostet ein guter Werkstattwagen?

Wie bei den meisten Produkten, schwankt auch der Preis bei Werkstattwagen. Und dies nicht zu knapp. Von ca. 100 bis 2.000 Euro (und weit darüber hinaus) kann man die verschiedensten Modelle erwerben.

Der Preis hängt dabei von vielen Faktoren ab, z.B. ob der Werkstattwagen bestückt oder leer ist, ob er für den privaten oder gewerblichen Einsatz konzipiert wurde, welcher Hersteller, welche Größe, welche Qualität, welches Material usw.

Im Folgenden möchten wir die Kriterien daher etwas einschränken und die Preise für einen Universal-Werkstattwagen für Heimwerker und Profis, leer und bestückt beleuchten.

Unsere Preisangaben sind natürlich nicht verbindlich. Sie sollen lediglich einen groben Überblick geben, mit welchen Kosten man rechnen muss.

Für Heimwerker (privater Einsatz)

Möchte man seinen Werkstattwagen privat in der Garage oder heimischen Werkstatt nutzen, so ist es in aller Regel unnötig 1000 Euro oder mehr auszugeben. Ein Einsteigermodell (ohne Werkzeuge) erhält man so meist schon ab 100 oder 200 Euro.

Hat man sich für einen bestückten Werkstattwagen entschieden, fallen schon spürbar höhere Kosten an. Häufig liegen die Preise hier bei ca. 300 – 600 (oder auch mehr).

  • Leer: ab ca. 100 Euro
  • Bestückt: ca. 300 bis 600 Euro

Für Profis (gewerblicher Einsatz)

Soll der Werkstattwagen hingegen gewerblich genutzt werden, empfiehlt es sich in jedem Fall noch mehr auf die Qualität des Wagens und der enthaltenen Werkzeuge zu achten. Nur so ist die Wahrscheinlichkeit einer langen Lebensdauer groß. Für ca. 300 Euro sollte man bereits einen guten Einsteiger-Werkstattwagen für Profis bekommen. Dieser ist dann allerdings noch leer.

Möchte man gleich einen bestückten Werkzeugwagen, sollte man mit ca. 1.000 Euro rechnen. Natürlich bekommt man aber auch bestückte Profi-Modelle schon ab 600 Euro. Oder in die andere Richtung bis 2.000 Euro und mehr.

  • Leer: ab ca. 300 Euro
  • Bestückt: ca. 1.000 Euro

Fazit

Die Preise schwanken bei Werkstattwagen sehr stark. Das hängt natürlich von der Qualität, vom Hersteller, von der Größe, von der Ausstattung und von vielen weiteren Faktoren ab.

Die obigen Preise sind natürlich „nicht in Stein gemeißelt“ und auch nicht verbindlich. Sie sollen lediglich einen groben Überblick geben, damit man seine Ausgaben besser kalkulieren kann.