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Anker SOLIX F1200 (757 PowerHouse) im Test: 1.500 Watt & 1.229 Wh – ist das schon alles?

Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test

Mit diesem Testbericht möchte ich dir zeigen, wie sich die Anker SOLIX F1200 (früher 757 PowerHouse) im Test der Powerstationen geschlagen hat. Insbesondere gehe ich auf die technischen Daten der Powerstation sowie meine eigenen Erfahrungen ein. Aber auch Erfahrungen von anderen Nutzern fließen in meinen Testbericht mit ein. Zusätzlich zeige ich dir, wie sich die Anker SOLIX F1200 im Test der Lautstärke verhalten hat. Am Ende, im FAQ-Teil, beantworte ich noch häufige Fragen zu dieser tragbaren Powerstation von der Marke Anker.

Update Juni 2023: Aus Anker 757 Powerhaus wird die neue Anker Solix F1200 Powerstation

Am 21. Juni 2023 hat Anker mit der Solix F1200 Powerstation die überarbeitete Version der Powerhouse 757 auf den Markt gebracht. Neu sind das Farbdisplay, die App-Anbindung sowie die Kompatibilität mit dem neuen Solix Balkonkraftwerk von Anker*. Da die Solix F1200 ansonst baugleich ist und die Neuerungen keine Auswirkung auf meinen Testergebnis haben, ist der folgende Testbericht bis auf die Produktbezeichnung unverändert.

Die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test der Powerstationen

Für meinen Powerstation Test habe ich mir über 25 tragbare Modelle genauer angesehen und miteinander verglichen. Die besten 10 Powerstationen habe ich mir gekauft oder von Freunden ausgeliehen, um sie anschließend in der Praxis zu testen. So konnte ich mir über die aktuellen Modelle ein gutes Bild verschaffen und die Powerstation objektiv bewerten.

Anker PowerstationDie Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) hat sich dabei im Test sehr gut geschlagen und den vierten Platz belegt. Sie steht zwar in keiner meiner Vergleichs- oder Testkategorien an der Spitze, aber alle Werte sind sehr solide. Zusätzlich verfügt die Powerstation über praktische Funktionen und Eigenschaften.

Bevor ich gleich zu meinen eigenen Erfahrungen im Testbericht komme und das Ergebnis meines Lautstärketests präsentiere, gehe ich auf die technischen Daten der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) genauer ein. Als erstes hier ein Überblick über die tragbaren Powerstation.

Die technischen Daten der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) Powerstation im Überblick

Die technischen Daten der Solix F1200 von Anker

  • Dauerleistung: 1.500 Watt
  • Maximalleistung: 1.800 Watt
  • Akkuart: Lithium-Eisenphosphat
  • Akkukapazität: 1.229 Wattstunden
  • Akkulebensdauer bis 80 %: 3.000 Ladezyklen
  • Ladetempo: 1.000 Watt pro Stunde
  • Ausgänge: 9, davon 4 verschiedene
  • Solar-Eingang: max. 300 Watt (10 A, 11-30 Volt)
  • Maße: 46 x 29 x 24 cm
  • Gewicht: 19,9 Kilogramm
  • Lautstärke beim Laden: 41 bis 55 Dezibel

Preis, Lieferung und Lieferumfang

Der Lieferumfang von der Anker 757 Powerstation
Der Lieferumfang von der Anker 757 Powerstation

Die unverbindliche Preisempfehlung vom Hersteller für die 757 liegt bei 1.899 Euro. Je nach Angebot bekommst du die Powerstation von Anker aber bereits für 1000 bis 1500 Euro. Ich habe mir die Anker 757 über Amazon im Anker-Store gekauft*. Dort war sie am 31.05.2023 um 21 Prozent reduziert und zusätzlich gab es einen Amazon 500 € Coupon, sodass ich die 757 für 999 Euro, also mit 47 Prozent Rabatt bekommen habe. Im folgenden Preisvergleich findest du einige Anbieter die die Powerstation im Angebot haben.

AnbieterPreis am 29.08.2023
Amazon899 € (Preis prüfen*)
Anker (Hersteller)999 € (Preis prüfen*)
OTTO1.390 € (Preis prüfen*)

Die Lieferung erfolgte mega schnell innerhalb von einem Werktag. Die Powerstation war dabei im doppelten Karton mit Styropor gut gesichert und machte einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Zum Lieferumfang gehören die Powerstation, die Betriebsanleitung in mehreren Sprachen, ein 230 Volt Ladekabel (ohne Netzteil – dazu später mehr), ein 12 Volt KFZ-Ladekabel, ein Verbindungskabel für ein Solarpanel und eine Tasche für den Schutz der Powerstation.

Die technischen Daten und Funktionen der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Im folgenden Abschnitt von meinem Testbericht gehe ich genauer auf die technischen Daten der Anker Solix F1200 ein. Dabei stehen vom PowerHouse Leistung, Kapazität, Akkuart und die Ausgänge im Vordergrund.

#1 – Die Leistung der Anker 757 PowerHouse

Die Leistung einer Powerstation wird in Watt angegeben und ist das wichtigste Merkmal einer tragbaren Powerstation. Man unterscheidet zwischen maximaler Leistung und Dauerleistung. Letzteres ist der Wert, der angibt, wie viel die zu ladenden Geräte im normalen Betrieb maximal benötigen dürfen. Die maximale Leistung ist hingegen meist höher und gibt an, wieviel Leistung kurzfristig, zum Beispiel für den Start von einem Gerät, von der Powerstation abgegeben werden kann.

An die hohe Leistung der Bluetti AC200P kommt die Anker 757 nicht heran, aber mit 1500 Watt Dauerleistung und 1800 Watt Maximalleistung können so einige größere Geräte betrieben werden. Das Einsatzgebiet reicht vom einfachen Handy aufladen bis zum Betreiben von einem Winkelschleifer.

#2 – Die Akkukapazität der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Display der Anker 757 Powerhouse im Test mit der Akkuanzeige
Display der Anker 757 Powerhouse im Test mit der Akkuanzeige

Neben der Leistung, ist die Akkukapazität das wichtigste technische Merkmal einer Powerstation. Sie wird in Wattstunden (Wh) angegeben und ist ausschlaggebend darüber, wie lange du deine Geräte laden bzw. betreiben kannst.

Die Anker Solix F1200 bietet dir mit 1229 Wh mehr Kapazität als mein Testsieger die Ecoflow Delta 2. Damit könntest du beispielsweise 96 mal das neue iPhone 14 aufladen (12,69 Wh) oder einen Sandwichtoaster knapp zwei Stunden lang betreiben (650 Watt).

#3 – Die Akkuart und Lebensdauer

Die Art des Akkus steht im direkten Zusammenhang mit der Lebensdauer des Akkus. Grundsätzlich werden in Powerstationen entweder Lithium-Ionen-Akkus oder Lithium-Eisenphosphat-Akkus verbaut. Lithium-Ionen-Akkus sind leichter und haben eine kompaktere Bauweise, hingegen bieten dir Lithium-Eisenphosphat-Akkus (auch LifeP04 genannt) eine deutlich längere Lebensdauer.

Die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) hat im Inneren einen Lithium-Eisenphosphat-Akku. Dieser verspricht dir eine Lebensdauer von 3000 Akkuladungen. Wenn du die Powerstation täglich aufladen würdest, dann reichen 3000 Ladezyklen für mehr als 8 Jahre.

Definition Lebensdauer: Grundsätzlich verliert jeder Akku pro Ladung minimal etwas an maximaler Ladekapazität. Der Wert der Lebensdauer gibt an, wie oft die Powerstation geladen werden kann, bis die maximale Kapazität auf 80 Prozent vom Ausgangswert gesunken ist. Lädst du also die Anker Solix F1200 täglich auf, dann hat sie nach acht Jahren immer noch eine maximale Akkukapazität von 980 Wattstunden. Ein sehr guter Wert für eine tragbare Powerstation.

#4 – Die Eingänge und Anschlüsse der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Die Ausgänge der AnkerSolix F1200 (757 PowerHouse)
Die Ausgänge der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Die Eingänge und Anschlüsse sind ausschlaggebend über das Einsatzgebiet einer Powerstation. Je mehr und unterschiedliche Ein- und Ausgänge vorhanden sind, desto flexibler kannst du die Powerstation einsetzen. Zum Laden verfügt die Anker Solix F1200 über drei Möglichkeiten. So kannst du sie normal an einer Schukosteckdose, an einem 12 Volt KFZ-Anschluss oder mit einem Solarpanel aufladen. Im Abschnitt zum Ladevorgang gehe ich auf diese drei Varianten noch genauer ein.

Im Vergleich zu den anderen Modellen mit mehr als 1000 Watt Leistung aus meinem Test hat die Anker Solix F1200 nur wenige Anschlüsse. So gibt es insgesamt neun Ausgänge, von denen vier unterschiedlich sind. Diese neun Ausgänge sind:

  • 4 x USB-A
  • 1 x USB-C mit 60 Watt (für normale Handys)
  • 1 x USB-C mit 100 Watt (für iPhones erforderlich)
  • 2 x 230 Volt Steckdose (wie Zuhause)
  • 1 x 12 Volt KFZ Steckdose (wie im Auto)

#5 – Der Ladevorgang der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Du hast drei Möglichkeiten die Anker 757 mit Strom aufzuladen
Du hast drei Möglichkeiten die Anker 757 mit Strom aufzuladen

Wie bereits erwähnt, hast du drei unterschiedliche Möglichkeiten, die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) mit Strom zu versorgen. Auf diese möchte ich in diesem Abschnitt genauer eingehen.

  • Laden mit 230 Volt Wechselstrom: Die erste Möglichkeit, deine Anker Solix F1200 aufzuladen, ist an einer herkömmlichen 230 Volt Schukosteckdose. Durch die HyperFlash-Technologie von Anker lädt die Powerstation dort auch am schnellsten. Mit einer Ladegeschwindigkeit von 1000 Watt pro Stunde lädst du die Powerhouse in einer Stunde zu 80 Prozent auf. Das ist im Vergleich sehr schnell!
  • Laden mit 12 Volt Gleichstrom: Bist du aber nicht in den eigenen vier Wänden und steht dir keine normale Steckdose zur Verfügung, dann kannst du die Anker Solix F1200 auch an einem 12 Volt KFZ-Anschluss aufladen. Hier dauert das Laden aber deutlich länger, da nicht so viel Leistung erbracht wird.
  • Laden mit Solarenergie: Bist du auf dem Zeltplatz oder mit dem Camper unterwegs, dann kannst du die Anker Solix F1200 auch mit einem oder mehreren Solarpanelen aufladen. Mit der Maximalleistung von 300 Watt lädst du die Powerstation innerhalb von 3,6 Stunden zu 80 Prozent auf. Beachte aber, dass das Solarpanel kompatibel ist (max. 300 Watt, 10 A und 11-30 Volt).

#6 – Maße und Gewicht

Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) - im Vergleich relativ groß und schwer
Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) – im Vergleich relativ groß und schwer

Passt die Leistung und Akkukapazität für dein Vorhaben und bist du auch mit den Ausgängen zufrieden, dann solltest du noch einen Blick auf die Maße und das Gewicht der Powerstation werfen. Hast du Zuhause oder im Camper einen passenden Platz und ist dir die Powerstation nicht zu schwer?

Denn mit 19,9 Kilogramm ist das Gewicht der Anker Solix F1200 nicht ohne und auch die Maße 46 x 29 x 24 cm müssen erstmal irgendwo abgestellt werden. In meinem Test ist die Anker damit die zweitgrößte und gleichzeitig die zweitschwerste Powerstation. Das liegt nicht zuletzt an der leistungsstarken LFP-Batterie.

Damit die Anker Solix F1200 trotzdem gut von A nach B transportiert werden kann, hat sie oben rechts und links jeweils einen Tragegriff. Diese ragen etwas an den Seiten heraus.

#7 – Weitere Besonderheiten der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

Neben den bereits erwähnten technischen Daten und Funktionen, gibt es noch weitere Punkte, die in meinem Testbericht zur Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) nicht fehlen dürfen:

  • Netzteil: Sehr praktisch an der Bauweise der Anker Solix F1200 ist das integrierte Netzteil. So erhöht sich zwar das Gewicht der Powerstation, dafür liegt das Netzteil aber nicht störend im Campervan herum oder muss als extra Teil auf den Zeltplatz getragen werden.
  • USV-Funktionen: Die Anker Solix F1200 eignet sich durch die USV-Funktion ideal als Backup bei einem Stromausfall. So kannst du die Powerstation zwischen Stromkreislauf und beispielsweise PC schalten. Im Falle von einem Stromausfall schaltet sich die Solix F1200 dann automatisch an und sorgt für eine lückenlose Stromversorgung. Beachte aber: Einige Geräte benötigen 0 ms Umschaltzeit. Die Anker Solix F1200 bietet dir nur 20 ms (bester Wert im Test).
  • ECO-Modus: Links neben dem Display befindet sich ein Schalter für die Power-Save-Funktion. Ist dieser aktiviert, dann schaltet sich das Gerät automatisch ab, nachdem der Verbraucher aufgeladen ist. Andere Powerstation machen das nicht und verschwenden so Akkukapazität.
  • Lampe: Mit der Powerstation von Anker steht dir eine Lampe mit drei Helligkeitsstufen sowie ein SOS-Signal zur Verfügung. So bringst du im Notfall oder auf dem Zeltplatz wieder Licht ins Dunkel.
  • Garantie: Anker ist von seiner Powerstation und dem Lithium-Eisenphosphat-Akku so überzeugt, dass du beim Kauf ganze fünf Jahre Garantie versprochen bekommst.
  • Tasche: Zum Lieferumfang gehört eine kleine Tasche bzw. eine Schutzhülle. Diese schützt das Gerät im Freien vor Staub und Dreck und kann aber auch sehr gut für die Lagerung der Powerstation verwendet werden.

Die Anker 757 PowerHouse im Lautstärke Test

Die Anker 757 PowerHouse im Lautstärke-Test

Die Lautstärke beim Lade- und Entladevorgang einer Powerstation spielt durchaus eine wichtige Rolle. Daher habe ich mir für meinen Powerstation Test die Lautstärke bzw. den Lautstärkepegel meiner 10 Geräte mal näher angesehen. So erzeugt die Anker 757 beim eigenen Laden grundsätzlich 41 Dezibel. Allerdings dreht der Lüfter immer wieder mal auf und erzeugt dabei 55 Dezibel (gemessen aus 30 cm Entfernung).

Da die Anker 757 sowohl kleinere Geräte mit 100 Watt als auch große Geräte mit bis zu 1500 Watt betreiben kann, habe ich beim Entladen drei Messungen vorgenommen. So habe ich beim Aufladen der tragbaren Powerstation Grecell T-500 mit 113 Watt leise 30,3 Dezibel gemessen. Mit 31,9 Dezibel läuft die Anker 757 auch noch sehr leise beim Betrieb von meinem Sandwichtoaster (713 Watt). Erst als ich mit meinem Kontaktgrill an die maximale Leistung ran komme, dreht die Anker 757 mit 58,1 Dezibel etwas auf.

Insgesamt sind das gute Werte für eine Powerstation. Auf Grundlage dieser Werte habe ich in meinem Test der Lautstärke 80 von 100 Punkten für die Anker 757 vergeben. Im Luxussegment schlägt sie damit meinen Testsieger die Delta 2 von Ecoflow.

So schneidet die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test ab

In puncto Lebensdauer und Lautstärke beim Laden spielt die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) in meinem Test ganz vorne mit. Aber auch in den anderen Kategorien, wie Leistung, Akkukapazität, Ladegeschwindigkeit und Besonderheiten, ist sie vorne mit dabei.

Besonders hervorzuheben sind die bereits erwähnte lange Lebensdauer von 3000 Ladezyklen, die Ladegeschwindigkeit von 1000 Watt pro Stunde und die USV-Funktion. Diese hat eine Umschaltzeit von 20 ms und ist einer der Gründe, warum die Anker Solix F1200 meine Empfehlung für Zuhause ist.

Insgesamt belegt die Powerstation von Anker den vierten Platz in meinem Test. Nicht weit entfernt von der Allpowers S2000 und der Bluetti AC200P. Zu empfehlen ist die Anker 757 aber nicht nur für Zuhause. Auch für den Camper, das Wohnmobil und den Zeltplatz ist sie eine sehr leistungsstarke Alternative. Allerdings solltest du vor dem Kauf genau überlegen, ob das hohe Gewicht und die nicht gerade kompakte Bauweise ein Problem für dich darstellt.

Habe ich etwas übersehen? Meinungen aus dem Internet

Anker 757 PowerHouse im Test

Bis jetzt ist die Anker Solix F1200 im Test eine solide Powerstation, an der es bis auf Maße, Gewicht und den nur vier unterschiedlichen Ausgängen nichts zu bemängeln gibt. Daher schaue ich jetzt noch, was andere Nutzer meinen und ob ich etwas übersehen habe.

Fangen wir an bei Amazon. Hier wurde die Anker 757 bereits über 150 mal bewertet, wobei durchschnittlich 4,6 von 5 möglichen Sternen vergeben wurden. Bemängelt wird von einem Kunden, dass das Display kaputt geliefert wurde und der Kundenservice nicht reagiert. Ein weiterer Kunde wünscht sich Schutzkappen für die Ausgänge.

Weiter geht es in der Google Top 10. Hier wurde das Gerät einige Male vorgestellt und getestet. Computerbild bemängelt die Ladegeschwindigkeit per Solarpanel, die hohe Geräuschentwicklung, die Größe und das Gewicht. Auch Techstage.de findet die Solar-Ladegeschwindigkeit nur ausreichend und wünscht sich zusätzlich Schutzkappen.

Meine Einschätzung zu dieser Kritik

In puncto Ladegeschwindigkeit mit Solarpanel kann ich den anderen Nutzern nur zustimmen. 300 Watt sind nicht besonders viel für diese Leistungsklasse, aber ausreichend. Die anderen Modelle aus dem Luxus- und High-End-Segment bieten dir zwischen 400 und 700 Watt Eingangsleistung.

Mit der hohen Geräuschentwicklung kann ich nicht mitgehen. Klar, man hört sie beim Laden und bei hoher Last auch beim Entladen, aber im Vergleich zu den anderen Modellen ist Anker 757 leise. Über die fehlenden Schutzkappen kann man sich streiten. Draußen wären sie bestimmt ganz hilfreich, aber in Innenräumen können solche Kappen auch nerven. Mit dem Kundenservice habe ich bisher keine Erfahrungen, daher kann ich hier keine Auskunft geben.

Die neue Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) PowerHouse im Test – mein Fazit

Anker 757 PowerHouse im Test

Meine Erfahrungen mit der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test sind überwiegend positiv. Je nach Angebot erhältst du für 1000 bis 1500 Euro* eine Powerstation mit langer Lebensdauer und solider Leistung. Von anderen Modellen aus meinem Test hebt sich die Anker Solix F1200 durch eine sehr schnelle Ladegeschwindigkeit an der 230 Volt Steckdose sowie durch die USV-Funktion und dem ECO-Modus ab.

Ob dir die neun Ausgänge genügen und ob du dich mit dem Gewicht anfreunden kannst, hängt ganz von deinem eigenen Einsatzgebiet ab. Prüfe vor dem Kauf auf jeden Fall, ob du ausreichend Platz für die Anker Solix F1200 Zuhause oder im Campervan hast.

Nachdem ich für meinen Testbericht ausreichend Erfahrungen mit der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test gesammelt habe, kann ich dir dieses Modell mit gutem Gewissen für Zuhause empfehlen. Hier können ihre Stärken (Leistung, Ladegeschwindigkeit, USV-Funktion) richtig genutzt werden. Aber auch für unterwegs im Wohnmobil oder bei längeren Camping Ausflügen ist die Anker 757 keine schlechte Wahl.

Meine Empfehlung für Zuhause und im Wohnmobil

Eine Powerstation mit solider Leistung und geringer Geräuschkulisse. Die Anzahl der Ausgänge könnte höher sein, aber die Ladegeschwindigkeit, Lebensdauer und die USV-Funktion machen das wieder weg. Zusätzlich sind ECO-Modus und integriertes Netzteil keine schlechten Eigenschaften.

Technische Daten, Funktionen und Vorteile der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

  • Dauerleistung: 1.500 Watt, Maximalleistung: 1.800 Watt
  • Akkuart: Lithium-Eisenphosphat, Akkukapazität: 1.229 Wattstunden
  • Akkulebensdauer bis 80 %: 3.000 Ladezyklen
  • Ladetempo: 1.000 Watt pro Stunde, Lautstärke beim Laden: 41 bis 55 Dezibel
  • Maße: 46 x 29 x 24 cm, Gewicht: 19,9 kg, Ausgänge: 9, davon 4 verschiedene
  • Solar-Eingang: max. 300 Watt (10 A, 11-30 Volt)
  • Besonderheiten: Lautstärke, ECO-Modus, USV-Funktion, schnelles Laden

Nachteile bzw. Minuspunkte der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

  • für gewisse Einsatzbereiche zu groß und schwer
  • nur 4 unterschiedliche Ausgänge (insgesamt 9)
  • hohe, aber angemessene Anschaffungskosten

FAQ zum Testbericht & zur Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) im Test

Zum Abschluss möchte ich dir noch häufige Fragen zu meinem Testbericht und dem Test der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) kurz und knapp beantworten.

#1 – Welche Geräte kann man mit der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) laden?

Durch die relativ hohe Leistung hast du mit der Anker Solix F1200 ein breites Einsatzgebiet und kannst viele unterschiedliche Geräte laden. So kannst du jedes Gerät mit bis zu 1500 Watt Dauerleistung betreiben. Hierzu gehören: Handy, Laptop, Tablet, Drohne, Heizdecke, Kühlschrank, PC, Lampe, Elektro-Werkzeuge und vieles mehr.

#2 – Der Testbericht ist recht gut ausgefallen. Wurdest du dafür bezahlt?

Nein, ich wurde für den Test und den Testbericht der Anker Solix F1200 nicht bezahlt und mir wurde das Gerät auch nicht vom Hersteller gestellt. Ich habe mir die Anker Solix F1200 selber gekauft, um objektiv und unabhängig darüber berichten zu können.

#3 – Wie sollte die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) gelagert werden?

Schutzhülle der Anker 757 PowerHouse für die Lagerung
Schutzhülle der Anker 757 PowerHouse für die Lagerung

Powerstationen sollten bei der Lagerung immer zu mindestens 80 Prozent aufgeladen sein. Der Ort der Lagerung sollte trocken und vor Haustieren sowie Kindern geschützt sein. Die besten Temperaturen für die Lagerung liegen zwischen 0 und 30 Grad. Zum Lieferumfang der AnkerSolix F1200 gehört eine Tasche bzw. ein Überzug. Dieser eignet sich ideal für die Lagerung, um das Gerät vor Staub und anderen Einflüssen zu schützen (siehe Bild oben).

#4 – Wie lange hält die Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) mit einer Akkuladung?

Hierfür gibt es keine pauschale Antwort, denn die Ladezeit hängt immer von der Leistung des Verbrauchers ab. Allerdings kannst du dir die Lade- bzw. Betriebszeit mit der folgenden Formel selber berechnen:

  • Wattstunden Powerstation / Leistung Gerät = Lade- bzw. Betriebszeit

Ein Beispiel: Dein Kühlschrank hat einen Verbrauch von 120 Watt pro Stunde. Die Anker 757 hat 1229 Wattstunden Akkukapazität. Also könntest du den Kühlschrank für etwas mehr als 10 Stunden mit Strom versorgen.

Meine Empfehlung für Zuhause und im Wohnmobil

Eine Powerstation mit solider Leistung und geringer Geräuschkulisse. Die Anzahl der Ausgänge könnte höher sein, aber die Ladegeschwindigkeit, Lebensdauer und die USV-Funktion machen das wieder weg. Zusätzlich sind ECO-Modus und integriertes Netzteil keine schlechten Eigenschaften.

Technische Daten, Funktionen und Vorteile der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

  • Dauerleistung: 1.500 Watt, Maximalleistung: 1.800 Watt
  • Akkuart: Lithium-Eisenphosphat, Akkukapazität: 1.229 Wattstunden
  • Akkulebensdauer bis 80 %: 3.000 Ladezyklen
  • Ladetempo: 1.000 Watt pro Stunde, Lautstärke beim Laden: 41 bis 55 Dezibel
  • Maße: 46 x 29 x 24 cm, Gewicht: 19,9 kg, Ausgänge: 9, davon 4 verschiedene
  • Solar-Eingang: max. 300 Watt (10 A, 11-30 Volt)
  • Besonderheiten: Lautstärke, ECO-Modus, USV-Funktion, schnelles Laden

Nachteile bzw. Minuspunkte der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse)

  • für gewisse Einsatzbereiche zu groß und schwer
  • nur 4 unterschiedliche Ausgänge (insgesamt 9)
  • hohe, aber angemessene Anschaffungskosten

#5 – Welche Aspekte wurden im Test miteinander verglichen?

Für den Test der Powerstationen hatte ich ziemlich viele Kategorien, die ich miteinander vergleichen konnte. Hierzu zählen: Leistung, Akkukapazität, Ein- und Ausgänge, Maße, Gewicht und weitere Besonderheiten. Zusätzlich konnte ich die Lautstärke beim Laden und Entladen messen und ebenfalls vergleichen.

Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) Preis und Preisvergleich

Da der Preis der Anker Solix F1200 (757 PowerHouse) von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich ist, kommt hier nochmal mein Preisvergleich der Anker Powerstation:

AnbieterPreis am 29.08.2023
Amazon899 € (Preis prüfen*)
Anker (Hersteller)999 € (Preis prüfen*)
OTTO1.390 € (Preis prüfen*)

Letzte Aktualisierung der Preise am 2.03.2024 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API